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Wie man Mitarbeiter richtig führt

Im Grunde genommen ist es nicht allzu schwer, seine Mitarbeiter so zu führen, dass diese auch konstant Bestleistungen abliefern.

Wie das konkret umzusetzen ist, werdet Ihr nachfolgend erfahren.

Kennt Eure Mitarbeiter und deren Fähigkeiten !

Hand aufs Herz…

Wie oft führt Ihr Mitarbeiterfördergespräche und nehmt deren Äußerungen und etwaige Kritik auch ernst?

Für viele Führungskräfte sind solche Gespräche sehr lästig, da diese, gerade bei einer höheren Zahl an Mitarbeitern, oftmals eine Menge Zeit in Anspruch nehmen.

Doch genau solche Gespräche sind wichtig, um die Mitarbeiter kennenzulernen und dann in Erfahrung zu bringen, was diese besonders gut können und viel wichtiger, bei welcher Tätigkeit sich diese wohlfühlen und auch, mit Hilfe der Führungskraft oder Coaches, über sich selbst hinauszuwachsen können, um sich besser mit der Firma identifizieren zu können.

Und nicht jeder Mitarbeiter muss auch tatsächlich alles in seiner Abteilung können.

Vielmehr ist es Aufgabe der Führungskraft, genau herauszufinden, welcher Mitarbeiter welche Stärken hat und die Positionen dann auch entsprechend besetzen.

Denn, wenn ein Mitarbeiter zum Beispiel vier verschiedene Dinge in einer Abteilung ein bisschen kann, davon aber keines zu 100 %, dann ist dieser kein Gewinn für die Abteilung. Kann dieser Mitarbeiter aber eine Sache zu 100 % und seine anderen Kollegen wissen ganz genau, dass sie sich auf ihn verlassen können, dann ist das genau das, was eine Abteilung voranbringt.

Hat Euer Unternehmen einen Unternehmenszweck?

Bei dieser Frage geht es eben NICHT darum, diese damit zu beantworten, dass man immer mehr Umsatz machen will.

Diese Frage zielt darauf ab, einmal in Erfahrung zu bringen, welcher Sinn hinter genau diesem Unternehmen steht. Das wird auch der „overarching purpose“, oder das „übergeordnete Ziel“ genannt.

In den verschiedensten Firmen, in denen ich tätig war, habe ich zu 98 % immer die gleiche Antwort auf meine Frage erhalten, weshalb die Mitarbeiter genau in diesem Unternehmen tätig sind.

Na, könnt Ihr Euch die Antwort denken? Ich denke schon. Es ist das Geld, was jeden Monat auf das Konto fließt und leider nicht aufgrund des übergeordneten Ziels des Unternehmens, was einen friedlichen Motivationszuwachs zur Folge hätte, da die Mitarbeiter dann auch etwas Sinnstiftendes im Hinterkopf hätten.

Also setzt Euch hin und denkt darüber nach, welchen eigentlichen Sinn Euer Unternehmen hat und dann kommuniziert dieses auch authentisch Euren Mitarbeitern.

Denn, es gibt nichts Schlimmeres für Mitarbeiter, als Führungskräfte, die zwar etwas nach außen hin kommunizieren, dann allerdings nicht auch danach handeln. Diese torpedieren dann regelrecht deren eigenen Aussagen, erwarten dann allerdings, dass diese zuverlässig von den Mitarbeitern motiviert umgesetzt werden.

Finde den Fehler…

Stelle die richtigen Fragen !

Dieser Punkt ist sehr wichtig, allerdings erlebe ich es immer wieder, dass Führungskräfte immer und immer wieder den Mitarbeitern in Gesprächsrunden die gleichen Fragen stellen und sich dann allerdings wundern, dass es keine neuen und sichtbaren Verbesserungen in den Arbeitsabläufen gibt.

Achtet darauf, dass Ihr nicht immer wieder das Offensichtliche wiederholt, sondern holt Eure Mitarbeiter mit und Boot und fragt sie einfach mal, was genau geschehen müsse, damit sich ein Ereignis nicht wiederholt.

Erstens holt Ihr die Mitarbeiter mit deren Expertise dort ab, wo sich diese sehr gut auskennen und zweitens können so Lösungen gefunden werden, auf die vielleicht niemand gekommen wäre, wenn ausschließlich von „oben herab“ entschieden wird, obwohl die Mitarbeiter vor Ort mehr Ahnung von der Materie haben.

Und zu guter Letzt noch ein entscheidender Tipp…

Mehr Autonomie statt Kontrolle !

Es mag um ersten Moment zwar etwas seltsam klingen, allerdings kommt Ihr als Führungskraft eher weiter, wenn Ihr Euren Mitarbeitern eine gewisse Autonomie bei der Verrichtung ihrer Arbeit zukommen lasst.

Viele Führungskräfte unterliegen leider einem Kontrollzwang, machen die Mitarbeiter von sich abhängig, sind dann allerdings genervt, wenn diese dann ständig vor deren Büro stehen und Fragen haben, ob oder was sie tun sollen.

Und so ist es dann auch nicht sonderlich verwunderlich, wenn der Schreibtisch der Führungskraft am Ende des Tages noch voller Aufgaben ist, oder diese dann noch Überstunden machen muss, da sie den Tag über dazu nicht gekommen ist.

Na, kommt Euch das in irgendeiner Art und Weise bekannt vor?

Wenn ja, dann solltet Ihr einmal langsam darüber nachdenken, Euren Führungsstil zu hinterfragen und ob dieser dann tatsächlich noch zeitgemäß ist.

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