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Was ein Kind braucht, sind beide Elternteile.

Die herkömmliche Familie, wie man sie noch aus allen Filmen kennt, gibt es heutzutage kaum noch.

Damit meine ich, dass sich ein Paar in jungen Jahren verliebt, heiratet, Kinder bekommt und dann bis ans Ende ihrer Tage auf Erden zusammen bleibt.

Die „Liebe“ ist offenbar nur noch zu einem schnelllebigen Begriff geworden, und hat dadurch leider oftmals keinen langfristigen Bestand mehr.

Was jedoch bleibt, sind die Kinder aus dieser Beziehung, die dann unter der Trennung der Eltern leiden.

Wenn dann zusätzlich noch hinzu kommt, dass die Ex-Partner sich dann in den Angelegenheiten nicht vernünftig einigen können, welche die gemeinsame Kinder betreffen, leiden diese umso mehr unter diesem Zustand.

Oftmals wird im Falle einer Trennung sofort der Mutter das Kind zugesprochen, selbst dann, wenn der Bezug zum Vater mindestens gleich gut ist, wenn nicht zum Teil besser.

Hier sind die Väter gesetzlich ganz eindeutig im Nachteil, was das Recht um ihr Kind betrifft.

So erhält zum Beispiel die Mutter, bei dem das Kind überwiegend lebt, kostenlose Hilfe durch das Jugendamt, was eine Neuberechnung des Unterhalts betrifft, der Vater jedoch muss sich hierfür anwaltliche Hilfe suchen.

Ich finde es sehr bedauerlich, dass es viele Eltern gibt, die ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellen, zum Beispiel den Erhalt des Unterhalts, statt die Wünsche des Kindes zu respektieren und diesen nachzukommen.

Ein Kind braucht beide Elternteile.

Es darf absolut keine Rolle dabei spielen, wie sehr man von seinem Ex-Partner oder seiner Ex-Partnerin enttäuscht ist, da es hier um das eigene Kind geht.

Das Wohl des Kindes ist nicht nur ein leeres Wort in der Gesetzsprechung, sondern sollte auch von beiden Elternteilen als höchste Priorität angesehen werden.

Leider schaffen es viele Eltern jedoch nicht, ihre persönlichen Differenzen nicht mit in die Erziehung ihres Kindes einfließen zu lassen.

Daher fordere ich eine bessere und gerechtere Aufteilung der Rechte und Pflichten auf beide Elternteile durch die Politik.

Ein Appell von mir an getrennte Eltern:

Liebe Eltern.

Ihr habt zusammen Kinder und seid nicht mehr zusammen?

Dann macht Euch Eurer Pflicht bewusst, dass Ihr für das Wohl Eures Kindes verantwortlich seid.

Dazu gehört unter anderem auch, den Kontakt zum anderen Elternteil zu fördern, denn Euer Kind hat ein Recht darauf, dieses zu sehen.

Macht Euch bewusst, was Ihr Eurem Kind antut, wenn Ihr versucht, den Kontakt zum anderen Elternteil zu verhindern und versetzt Euch dabei in die Lage Eures Kindes.

Wie würdet Ihr Euch fühlen, wenn Ihr das Kind wärd, was ein Elternteil nicht mehr sehen dürfte, nur weil Eure Mutter oder Euer Vater genau das verhindert?

Würdet Ihr so ein Verhalten Eurer Eltern gut finden?

Das eigene Verhalten sollte auf jeden Fall einmal mit solchen Fragen selbst reflektiert werden.

Viele Eltern, die sich getrennt haben, nutzen bewusst oder auch unbewusst ihr Kind als Druckmittel gegen das andere Elternteil, nur weil sie von denen enttäuscht sind.

So ein Verhalten ist hochgradig egoistisch und schadet so dem Kind.

Man muss sich nach der Trennung ja nicht mehr mögen, jedoch sollte man gemeinsam alles dafür tun, dass das Kind glücklich aufwächst.

Und dazu gehört unter anderem, beide Elternteile sehen zu können, wann immer das Kind es sich wünscht.

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