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Digitale Medien vs. analoge Politik

Wir schreiben das Jahr 2019, wo die sozialen Medien längst zum Alltag der Menschen gehört.

Allen voran ist das Internet bei der jüngeren Generation sehr beliebt, da sie dort neue Freunde kennenlernen oder sich austauschen können, wo früher noch selbst die Türklingel notwendig war, um sich dann vor Ort verabreden zu können.

Wo wir noch für ein Referat für die Schule dicke Lexika wälzen, oder in die Bibliothek gehen mussten, um und ein fachspezifisches Buch zu diesem Thema ausleihen zu müssen, können die Jugendlichen einfach ihren PC oder Handy nutzen, um für das entsprechende Thema Erklärvideos auf YouTube anzusehen, und diese für das Lernen zu nutzen.

Die digitalen Medien halten sehr viele Möglichkeiten bereit, sich schnell der Welt mitzuteilen.

Und genau hier kritisiere ich die „alte“ Politik.

Spätestens um die Jahrtausendwende hätten die Parteien begreifen müssen, dieses Medium für sich zu nutzen, indem sie in den direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern tritt.

Was dann jedoch meiner Ansicht nach die Parteien getan haben ist, sich selbst zu „beweihräuchern“ und andere Parteien in ein schlechtes Licht rückten.

Ich habe den Eindruck, dass die Parteien so von ihren eigenen Fehlen ablenken möchten, was jedoch vollkommen irrsinnig ist, da diese dann später auf jeden Fall in den sozialen Netzwerken heiß diskutiert werden.

Also weshalb nicht die sozialen Medien als Informations- und Aufklärungsquelle nutzen?

Dass die Parteien vor einer Wahl den Bürgerinnen und Bürgern „das Blaue vom Himmel“ versprechen, ist nicht erst seit der Zeit des kommerziellen Internets neu.

Ich wundere mich, dass die Parteien es nicht schaffen, es offen und ehrlich in den sozialen Medien zugeben, wenn sie ein Wahlversprechen nicht einhalten können, bevor es dann andere tun und dann die große Hektik in den Parteizentralen ausbricht?

Das hat doch das aktuelle Video des YouTubers Rezo sehr gut gezeigt, wo er zwar etwas polarisierend „Die Zerstörung der CDU“ ankündigte, aber mit dem Inhalt der präsentierten Aussagen oft nicht falsch lag.

Hier wurde eindrucksvoll in 55 Minuten in diesem YouTube-Video aufgezählt, wobei die Politik sehr oft versagt hat.

Man kann jetzt auch sehr oft dagegen argumentieren, welche Erfolge die CDU hat machen können oder auch, dass die SPD für gewisse politische Entscheidungen aus der „Schröder-Zeit“ verantwortlich gemacht werden kann.

Das ändert allerdings nichts an der Tatsache, dass die angesprochenen Themen in diesem Video nicht längst bekannt wären und hätten bis dato schon längst in Angriff genommen werden können.

Hier müssen sich die „analogen“ Politiker leider an die eigene Nase fassen, da dieses wohl das größte Versagen ihrerseits ist, bis zu diesem Video die Augen vor unangenehmen Themen zu schließen und nicht entschlossen zu handeln.

Ich fordere daher sämtliche Parteien und Politiker auf, aktiv mit den Bürgerinnen und Bürgern den Dialog zu suchen und Prävention in der Sache zu betreiben, wenn sie ein Wahlversprechen nicht halten können.

Die Möglichkeiten sind vorhanden, sehr geehrte Politikerinnen und Politiker, weshalb nutzen Sie diese dann nicht sinnvoll?

Eine ständige Selbstbeweihräucherung meine ich damit allerdings nicht !

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