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Deutschland und deine Umsatzsteuer

Liebes Deutschland.

Was machst Du nur mit Familien, die gerade Nachwuchs bekommen haben?

„Lohnt“ es sich überhaupt noch, Eltern zu werden?

 Die finanzielle Hilfe des Staates reicht bei Weitem nicht aus, um das Kind ohne etwaige finanzielle Sorgen großzuziehen.

Die Produkte für Babys und kleine Kinder sind allesamt mit einem Umsatzsteuersatz von 19 % belegt, wobei z. B. auf Tiernahrung lediglich 7 % Umsatzsteuer entrichtet werden muss.

Woran liegt das, und wo ist hier der Fehler im System?

In Deutschland ist es, berücksichtigt man die oben genannten Faktoren, zur Zeit attraktiver, ein Tier zu halten, da die Lebenshaltungskosten für diese günstiger sind.

In Deutschland wird jedes Produkt gemäß den Zollrichtlinien in Zolltarifnummern aufgeschlüsselt und eingruppiert.

Die Grundidee des ermäßigten Umsatzsteuersatzes war bei der Einführung recht plausibel, da gewisse Dinge, die man zum Leben nun einmal benötigt, dadurch für die Bürgerinnen und Bürger günstiger waren und es heute immernoch sind, wie das Brot oder die Butter.

Doch mit der Zeit ist diese Regelung durch etwaige Ausnahmen und Sonderregelungen meines Erachtens komplett undurchsichtig und nicht mehr nachvollziehbar geworden

Hier dazu mal ein interessanter Artikel der WELT:

„So irsinnig sind die deutschen Mehrwertsteuersätze“

Es ist kaum noch überschaubar, für welches Produkt welcher Steuersatz verwendet wird, oder ob es hierbei vielleicht eine Sonderregelung gibt.

Daher wäre es mehr als gerecht, wenn sämtliche Produkte für Babys und Kleinkinder einem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterliegen würden.

Quelle: Focus Online

Dies wäre eine sofortige finanzielle Entlastung der Eltern, die sie dann auch im Geldbeutel spüren würden.

Es hilft den Familien nichts, wenn die finanzielle Entlastung erst am Jahresanfang mit der Steuerklärung auftaucht.

„Die ersten Jahre eines Kindes sind für junge Eltern oft ein finanzieller Drahtseilakt.“

Ich bin selbst Vater und war in den ersten Lebensjahren meines Kindes Alleinverdiener, daher weiß ich um diese finanziellen Engpässe.

Urlaube und Städtereisen waren finanziell plötzlich nicht mehr machbar, da man seinen Fokus eher auf das Wohlergehen des Kindes gerichtet hat.

Natürlich kann man bei den Behörden einen Antrag auf eine „Erstausstattung“ des Kindes beantragen, doch das ist lediglich, im wahrsten Sinne des Wortes, ein „Tropfen auf dem heißen Stein“.

Hinzu kommt nach dem Abstillen entweder die Babynahrung aus dem Supermarkt, oder das tägliche frische Kochen der Nahrung speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse des Babys.

 Ebenso machen die Windeln einen recht großen Teil der finanziellen Ausgaben aus.

Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden, um die Eltern an der Kasse finanziell direkt zu entlasten.

Deutschland, Du möchtest mehr Nachwuchs?

Dann solltest Du Eltern und Kindern Deine besondere Aufmerksamkeit und finanzielle Entlastung schenken.

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