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Unser Selbstbild: Das „Ego“

Das Ego ist das Selbstbild unseres Selbst.

Das mag sich zwar komisch anhören, doch eine andere Ausdrucksweise des Ego ist das „ICH“.

Das „ICH“ kommt immer dann zum Vorschein, wenn wir uns durch dieses kleine Wörtchen von Anderen „abgrenzen“.

„Ich möchte…“ oder auch „Ich will…“, nur um einmal Beispiele zu nennen.

Damit drücken wir aus, dass wir etwas für uns selbst möchten, unabhängig von den Meinungen Anderer.

Was wir allerdings im Laufe unserer „Schneller, weiter, besser“-Gesellschaft verlernt haben ist die Tatsache, mit jeder „Ich-Äußerung“ auch die Bedürfnisse und Wünsche der anderen Menschen zu berücksichtigen.

Harmonie und Balance in der eigenen Seele bekommen wir erst, wenn wir ebenfalls das „NICHT-ICH“ ebenso akzeptieren und zulassen.

Das „NICHT-ICH“ ist die Grundvoraussetzung dafür, dass es uns selbst und den Anderen gut geht.

Ein kurzes Beispiel auch hier:

„Ich freue mich, wenn ich meiner Liebsten eine Freude bereiten kann.“

Hierbei erfahre ich die Genugtuung und das Glücksgefühl dadurch, dass jemand Anderes glücklich ist.

Somit hatte das „NICHT-ICH“ die Oberhand über mein Ego, sprich mein „ICH“.

Das „ICH“ kann nur existieren, wenn es das „NICHT-ICH“ auch gibt.

Das ist gleichzusetzen mit der Verbundenheit von „Licht und der Dunkelheit“ oder „Materie und Anti-Materie“.

Nur das „ICH“ wird durch unsere schnelle und hektische Leistungsgesellschaft dahingehend unterstützt, dass „sich jedem selbst der Nächste“ sein soll, da man sonst „auf der Strecke bleibt.“

Doch ist das tatsächlich so?

Was löst mehr Glücksgefühle in Euch aus?

Seid Ihr glücklicher, wenn Ihr etwas Essentielles für Euch tut, wobei Ihr allerdings gleichzeitig wisst, dass es einem anderen Menschen durch Euer Verhalten schlechter geht, oder geht es Euch besser, wenn Ihr wisst, dass Ihr durch Euer Handeln jemanden glücklich macht?

Ich tippe auf Letzteres, auch wenn einige von Euch es bestreiten, da sie dadurch ihr „Selbstbild“ (Ego) für die Gesellschaft als gefährdet sehen.

Jeder möchte sich natürlich von seiner Schokoladenseite den Anderen präsentieren, auch wenn das heißt, dass man eine Fassade aufrecht erhalten muss und nur eine „Theater-Rolle“spielt.

Nur ich frage mich, weshalb man eine „Rolle“ spielen muss?

Tut man es nur, um Anerkennung und Wertschätzung zu erhalten?

Wenn ja, von wem und warum ist das überhaupt wichtig?

Wir sollten daher versuchen, dem „NICHT-ICH“ mehr Aufmerksamkeit zu schenken, denn hier steckt der wahre Charakter eines Menschen hinter.

Versucht daher einmal, Euch von dem „ICH“-Denken zu entfernen und macht Euch der Macht des „NICHT-ICH’s“ bewusst.

Das heißt allerdings NICHT, dass Ihr komplett Eure eigenen Wünsche und Bedürfnisse ignorieren und hinten anstellen sollt.

Es bedeutet lediglich, dass Ihr mehr Rücksicht auf andere Menschen bei Euren eigenen Wünschen nehmen solltet.

Ich garantiere Euch, dass es Euch damit langfristig besser gehen wird.

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